Schriftarten

Man kann verschiedene Schriftarten verwenden, dabei sollten möglichst nur Schriftarten ausgewählt werden, die auch auf den Rechnern der meisten Internetbenutzer installiert sind:

Arial:

Vor einigen Jahren wurde eine Expedition zusammengestellt, Pinguine für einen Zoo zu fangen. Pinguine leben unterhalb des Äquators. So machte man sich auf, über den Atlantik, durch den Kanal von Panama zur westlichen Küste Südamerikas. Und die fuhren sie in weiten Bögen ab, bis nach Antarktika, um von jeder Pinguinart ein Männchen und ein Weibchen zu fangen. Denn es sollte keiner vor Einsamkeit krank werden oder gar zugrunde gehen. Sie brauchten einige Wochen. Am Ende hatten sie eine stattliche Zahl von Pinguinen zusammen. Es waren 35 Pinguine.

Garamond:

Da gab es Galapagospinguine, die wie kleine Clowns aussahen. Felsenpinguine mit lustigen goldgelben Federn über den Augen, die an eine Rockband erinnerte. Adeliepinguine, vornehm, als stammten sie vom englischen Königshaus ab. Kaiserpinguine, dick und fett wie ein Fleischklops. Eselspinguine, die mit ihrem ewigen Hungergeschrei, JIAJIAJIA die Mannschaft fast wahnsinnig gemacht hätte. Gelbaugen Pinguine aus Neuseeland und eine Menge andere.

Verdana:

Achtzehn Pinguinarten gibt es. Brillenpinguine, die auf Inseln vor der südafrikanischen Küste leben, hatte der Zoo schon. Und so machte man sich auf den Heimweg mit 35 schönen, gesunden Pinguinen Nein! Stop nicht weiterfahren. Fünfunddreizig geteilt durch zwei geht doch nicht auf. Das ist doch siebzehn mal zwei plus eins. Da muß doch ein Pinguin alleine sein.
So war es auch. Von einer Pinguinart hatte die Expedition nur einen einzelnen gefunden. Der war sehr schüchtern, nicht sehr groß, so etwa dreissig Zentimeter und gab keinen Laut von sich.

Times New Roman:

Verängstigt saß er in der Ecke seiner Holzkiste und steckte sofort den Kopf zwischen die Beine wenn ein Mensch kam. Die Leute auf dem Schiff machten sich keine Gedanken darüber. Aber als die Ladung im Zoo ankamen, suchte ein Vogelforscher drei Tage in allen Büchern, die es über Pinguine gibt, was für eine seltsame Art da kurz vor dem Äquator gefangen worden war. Er fragte auch seine Freunde, die auch Vogelforscher waren. Aber niemandem war jemals ein rotbauchiger Pinguin von dreissig Zentimeter unter die Augen gekommen. Das mußte die neunzehnte Art sein, von der Dr. Marwin geredet hatte. Oder aber eine Laune der Natur, meinten andere. Es gab heiße Diskussionen in den Fachkreisen der Ornithologen. "Es gibt auch weiße Tiger," verkündete der Vogelforscher, und beendete so die Streiterei. "Ein Spiel der Natur!"

Wie man sieht, spielt die Lesbarkeit des Textes bei der Wahl der Schriftart eine ganz entscheidende Rolle.